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Good-Practice-Beispiele

AWO Bezirksverband Unterfranken e.V.

„Wir müssen Fachkräftepotenziale vor Ort erkennen und nutzen.“

Isabel Schroth, Referentin für Personalentwicklung

Buzil-Werk Wagner GmbH & Co. KG

„Der Schlüssel zum Erfolg liegt in einer transparenten Kommunikation im Unternehmen, Flexibilität und Hilfsbereitschaft.“

Carolin Rossi, Leiterin der Personalabteilung

Chairgo GmbH

„Chairgo ist mit Arbeitsplätzen für Mütter groß geworden. Die Optimierung der Arbeitsmodelle ist uns stets ein großes Anliegen.“

Götz Reichel, Geschäftsführer

Finze & Wagner EMSR Ingenieurgesellschaft mbH

„Wir müssen schon heute dafür sorgen, dass wir auch morgen und übermorgen ein attraktiver Arbeitgeber bleiben und dem demographischen Wandel gerecht werden.“

Barbara Oberhuber, Mitglied der Geschäftsleitung

Kiddy GmbH

„Wir wollen durch dieses Projekt mehr über unseren aktuellen Status Quo erfahren, um so gezielt passgenaue Maßnahmen entwickeln zu können.“

Silke Brand-Reitzenstein, Human Resources

Maiborn Wolff GmbH

„Arbeit und Privatleben sollten in einer guten Balance bleiben – mit und ohne Kinder. Deshalb versuchen wir, unseren Mitarbeitern mehr als nur flexible Arbeitszeiten und Teilzeitstellen anzubieten.“

Volker Maiborn, Geschäftsführer bei Maiborn Wolff

marcapo GmbH

„Das Beratungsangebot kam genau zum richtigen Zeitpunkt, da das Unternehmen gerade neu am Markt positioniert werden sollte. Die vielen strategischen und pragmatischen Gespräche haben dazu beigetragen, dass die Themen Beruf & Familie bzw. Lebensphasenmodelle eine entscheidende Rolle bei der Formulierung der Unternehmenswerte hatten.“

Marc-Stephan Vogt, Geschäftsführer

PUR VITAL Alten- und Therapiezentrum in Straubing

„Unser Fokus: Die Expertise unserer Mitarbeiter systematisch aufbauen - und die Fachkräfte dann auch langfristig für unser Unternehmen sichern!“

Petra Hegewald, Hausleitung PUR VITAL Alten- und Therapiezentrum in Straubing

Sparkasse Oberpfalz Nord

„Systematische Angebote und sichtbare Vorbilder bieten einen Mehrwert für beide Seiten und steigern die Arbeitgeberattraktivität.“

Robert Böhm, Bereichsleiter Sparkasse Oberpfalz Nord

UVEX WINTER HOLDING GmbH & Co. KG

"Der Schlüssel zum Erfolg liegt in den Händen unserer Mitarbeiter. Uns ist es wichtig, hoch motivierte, gut ausgebildete und talentierte Mitarbeiter/innen zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Position zu haben.“

Michael Winter, Geschäftsführender Gesellschafter uvex group

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Zusätzliche Informationen

Fachkraft in Zahlen

Was wirklich zählt

Mehr als 90 Prozent der berufstätigen jungen Eltern gewichten Frauen- und Familienfreundlichkeit ebenso hoch wie das Gehalt – oder sogar höher.

(Quelle: Bundesministerium für Familie und Senioren, Frauen und Jugend, Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2010)

Die Lücke wird größer

Schon 2015 werden in Bayern voraussichtlich 500.000 Fachkräfte mit Studium oder abgeschlossener Berufsausbildung fehlen.

(Quelle: Prognos AG 2011)

Die Zukunft ist heute

Der Fachkräftemangel ist längst Realität. 20 Prozent der Unternehmen in Deutschland haben generell ein Problem, offene Stellen zu besetzen, 50 Prozent teilweise.

(Quellen: Deutscher Industrie- und Handelskammertag, Unternehmensbarometer 2010)

Demografischer Wandel

Im Jahr 2030 werden die 60- bis 69-Jährigen die größte Altersgruppe in Bayern stellen.

(Quelle: Prognos AG 2011)

Anziehend

Als Arbeitgeber attraktiver zu werden, bewerten inzwischen 31 Prozent der deutschen Unternehmen als eine wichtige Strategie, um Fachkräfte zu gewinnen und zu binden. Dazu gehören bessere Karriereangebote – auch für Frauen – sowie flexible Arbeitszeiten.

(Quelle: Deutscher Industrie- und Handelskammertag, Mittelstandsreport 2011)

Klein und fein

Von einem besseren Image als Arbeitgeber profitieren Unternehmer jeder Größe. Fast jedes vierte KMU mit weniger als neun Beschäftigten möchte seine Attraktivität für (potenzielle) Beschäftigte steigern.

(Quelle: Deutscher Industrie- und Handelskammertag, Mittelstandsreport 2011)

Mehr für Familien

Immer mehr Betriebe setzen auf familienfreundliche Strukturen. Inzwischen wollen 25 Prozent der deutschen Unternehmen entsprechende Angebote ausbauen – 2007 lag der Anteil bei nur 15 Prozent.

(Quelle: Deutscher Industrie- und Handelskammertag, Mittelstandsreport 2011)

Unentbehrlich

Einen Fachkräftemangel fürchtet man in deutschen Unternehmen noch mehr als die Verteuerung von Energie und Rohstoffen. Rund 30 Prozent der Befragten sehen ihn als Zukunftsrisiko.

(Quelle: Deutscher Industrie- und Handelskammertag, Mittelstandsreport 2011)

Branchen im Fokus

Die verschiedenen Branchen sind unterschiedlich stark vom Fachkräftemangel betroffen, z. B. Gesundheits- und soziale Dienste mit 68 Prozent, das Gastgewerbe mit 49 Prozent sowie die Bauindustrie mit 44 Prozent.

(Quelle: Deutscher Industrie- und Handelskammertag, Mittelstandsreport 2011)

Wachstumsbremse

Der demografische Wandel gefährdet das Wirtschaftswachstum. Fehlen Fachkräfte, können sich Unternehmen nicht wie gewünscht entwickeln. Ein Beispiel: 41 Prozent der IT-Dienstleister würden gerne expandieren, doch sehen zugleich 46 Prozent ihre Entwicklung durch den Fachkräftemangel bedroht.

(Quelle: Deutscher Industrie- und Handelskammertag, Mittelstandsreport 2011)

Stelle frei!

Rund zwei Monate (61 Tage) dauerte es 2011, bis ein Betrieb eine offene Stelle besetzen konnte. 2005 lag die Vakanzzeit noch bei 47 Tagen.

(Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Engpassanalyse 2011)

Es trifft immer mehr

Der Fachkräftemangel betrifft schon heute:

  • 23 Prozent der Betriebe mit weniger als zehn Beschäftigten
  • 41 Prozent der Unternehmen mit 20 bis 199 Beschäftigten
  • 49 Prozent der Firmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten.

(Quelle: Deutscher Industrie- und Handelskammertag, Mittelstandsreport 2011)

Verschenkte Potenziale

Aktuell sind in Deutschland rund 70 Prozent der Frauen erwerbstätig – doch nur die Hälfte von ihnen in Vollzeit. Eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf könnte diesen Anteil erheblich steigern.

(Quelle: Deutscher Industrie- und Handelskammertag, Mittelstandsreport 2011)

Gute Köpfe gesucht!

Hochschulabsolventen, Gesellen und Meister gesucht: Bis zum Jahr 2030 werden auf Bayerns Arbeitsmarkt bis zu 1,1 Millionen qualifizierte Arbeitskräfte fehlen.

(Quelle: Prognos AG 2011)

Zukunft ist weiblich

Rund 300.000 Frauen in Deutschland bilden die „Stille Reserve“. Das heißt, sie melden sich z. B. nach der Elternzeit nicht bei ihrer Arbeitsagentur. Oftmals, weil sie sich auf dem Arbeitsmarkt chancenlos sehen. Dabei ist die Mehrheit von ihnen gut qualifiziert.

(Quelle: IAB Kurzbericht 23/2011: 3)

Vollzeit fehlt

Der Erwerbsanteil von Frauen ist in der vergangenen Zeit kaum gestiegen. Das liegt v. a. daran, dass die Zahl der Vollzeitjobs in Deutschland zwischen 1991 und 2010 um 20 Prozent abgenommen hat. Gleichzeitig haben Teilzeitarbeit und geringfügige Beschäftigung zugenommen.

(Quelle: IAB Kurzbericht 23/2011: 3)

(Mit) Frauen gewinnen

Die Lösung: Den künftigen Fachkräftebedarf könnten zu über 50 Prozent Frauen decken. Der Schlüssel: Mehr Vollzeitjobs für Frauen und längere Wochenarbeitszeit für Teilzeit-Beschäftigte.

(Quelle: Prognos AG 2011)

Bitte weitermachen

Unternehmen sollen sich weiter für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf engagieren. Das wünschen sich 84 Prozent der Menschen in Deutschland.

(Quelle: Allensbach, Monitor Familienleben 2011)

Da geht noch mehr...

Nur 5 Prozent der Menschen in Deutschland finden, dass die Unternehmen schon genug für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf tun.

(Quelle: Allensbach, Monitor Familienleben 2011)

Es lohnt sich!

Eine Studie der Prognos AG berechnet für Investitionen in Familienfreundlichkeit eine Rendite von 25 Prozent oder mehr.

(Quelle: Prognos AG 2011 )

Freundlich beflügelt

Beschäftigte, die sich ihrem Betrieb z. B. durch frauen- und familienfreundliche Strukturen besonders verbunden fühlen, empfehlen ihr Unternehmen (nicht nur als Arbeitgeber) weiter, sind produktiver und im Schnitt 2,4 Tage pro Jahr weniger krank.

(Quelle: Universität Münster, Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik, Befragung „Betriebswirtschaftliche Effekte familienbewusster Maßnahmen“ 2006)

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